Samstag, 27. Mai 2017

Weiß - das geht bei mir nicht immer gut

12 colours of handmade fashion



Es ist wieder soweit. Überraschend für mich ist seit gestern, dass heute der 27.5. und somit die Linkliste von Selmin's 12 colours of handmade fashion eröffnet.
Überraschend in soweit, als das ich gestern mit meinem inneren Kalender reichlich durcheinander war. Gefühlt hatten wir den 22.5 - höchstens den 23. aber mehr sicher nicht. Und dann lese ich auf Instagram, dass es morgen schon soweit ist. Zu dem Zeitpunkt saß ich noch an meinem spontan eingeschobenen Nähprojekt und wollte eigentlich erstmal Kaffeepause machen. Die wurde rigoros gestrichen und ich setzte mich wieder an die Nähmaschine.

Wer keinen Stress hat macht ihn sich

Als Ende April die neue Farbe für den Monat Mai bekannt wurde, war ich im Vorfeld schon sehr gespannt. Die Farbe Gelb war gerade verdaut und ich hoffte inständig auf eine Farbe, die ich vielleicht schon genäht hatte, zumal unser 2-wöchiger Urlaub anstand und ich nicht vor hatte, meine Nähmaschine mitzunehmen. Als ich dann erfuhr, dass die Wahl auf die Farbe Weiß gefallen war, schrie ich innerlich (eventuell auch laut...) YESSSS!!! Da ich im April so viel genäht hatte, war auch ein weißer Jersey dabei, aus dem ich ein Kleid nach einem Burdaschnitt gemacht hatte. Ich konnte mich also getrost zurücklehnen. Und noch getroster, als das ich in meinem Kleiderschrank 2 Röcke habe - in Weiß. Ich fuhr also guten Mutes in den Urlaub und wusste, der Monat wäre locker abgedeckt. 









Am Samstag, den 20.5. kamen wir von Malta zurück. Einen Tag später fand ich über Instagram heraus, dass es dieses tolle Offshoulder Shirt von Fashionmakery umsonst zum Download gibt. Ich freute mich wie verrückt, druckte es aus und klebte es zusammen. 
Und 2 Wochen ohne Nähmaschine - hey, da ist man auf Entzug. Zwar hatte ich am Tag unserer Abreise nach Malta noch ein Teil zugeschnitten, aber das war dann am Sonntag bereits genäht und der Entzug noch nicht gestillt. Hier lag also das Schnittmuster von Fashionmakery und oben ein gut gefülltes Stofflager. Ihr alle wisst ja, was das bedeutet.... Man hat so viele Stoffe, dass man sich im Einzelnen nicht mehr daran erinnert. Es dauerte nicht lang und ich fand einen cremefarbenen, bestickten Stoff und wusste, dass ich den immer mal zu einer Bluse machen wollte. Ich war auch sicher, dass die Menge ausreicht. Pustekuchen - ich hatte wohl irgendwann mal etwas damit gemacht. Und was immer ich da gemacht habe - es scheint nichts geworden zu sein, denn nichts aus diesem Stoff hängt in meinem Schrank. Aber ich hatte Glück und konnte die Schnittteile mit ein bisschen Puzzlegeschick so platzieren, dass alles passte. Die folgenden Tage begann ich also zu nähen und dabei muss ich irgendwann meinen inneren Kalender eingefroren haben. 
Der Ehrgeiz war in mir geweckt und ich wollte diese Bluse jetzt unbedingt fertig haben. Alle anderen weißen Kleidungsstücke erschienen mir nur noch wie 2. Wahl. Aber ich wähnte mich ja in ausreichend Zeit. 



Während des Nähens musste ich dann noch feststellen, dass am Rückenteil kleine, rissförmige Löcher waren. Ich habe keine Ahnung, wie die da reingekommen waren und nach Motten sah es auch nicht aus, aber die Panik hielt sich in Grenzen, weil ich sie einfach mit einem Stickstick meiner Maschine zumachen konnte. Das fällt bei der ganzen Stickerei des Stoffes nicht weiter auf. Wer will, kann gern mal auf dem Rücken danach suchen - ich wollte es meinem Freund zeigen und musste auch erstmal genau hinschauen. 



Mittwoch, 24. Mai 2017

MMM -,Millefleurs, Malta, Milliblus



Was passt mehr zum MMM (Me made Mittwoch) als MMM - 

Millefleurs, Malta und Milliblus.


Die ersten Tage nach einem traumhaften Urlaub schwingen immer zwischen Sehnsucht nach dem, was man gerade hatte und dem, wo man jetzt ist. Ist diese Diskrepanz relativ groß hat man einen Konflikt, den man im allgemeinen Urlaubsblues nennt. Davon erhole ich mich gerade, hänge aber gedanklich noch viel an unserem Urlaubsort, St. Georges Bay, St. Gilian in Malta.

Die Möglichkeit zu haben, einen Blogpost über den Urlaubschreiben zu können und dazu noch ein Selfmadefashion Kleid zeigen zu können, ist ein großes Glück.

Schnitt und Stoff

Im Vorfeld hatte ich viel genäht. Unter anderem auch dieses Jerseykleid nach einem Schnitt der Burda easy F/S 2017. Der Stoff kommt von Milliblus, gekauft bei Das Königskind in Friedberg.

Seit dem letzten Sommer bin ich ein großer Fan von Cold Shoulder Ausschnitten. Ich hatte mir ein Kleid in dem Stil gekauft und den Schnitt abgenommen, um mir ein eigenes Kleid zu nähen. Darüber hatte ich bereits hier (Liebe auf den 2. Blick) geschrieben.

Dieser Schnitt ist dem vorigen Kleid sehr ähnlich. Lediglich werden die Ausschnitte verstürzt und in die Ärmeln ein kurzes Stück Gummiband eingenäht. Soweit ich mich erinnere, ist es Modell 5 aus der o.g. BurdaEasy. Es ist ein sehr wandlungsfähiger Schnitt, der auch dem Volantshirt (siehe "Früher war ich anders - heute auch) zu Grunde liegt.


 Links mit Gummiband und rechts ohne.

Der mit einer Blende verstürzte Ausschnitt hat auch den Vorteil, dass man hinten sein Label einnähen kann, was für mich in erster Linie dazu dient, vorne und hinten auseinanderhalten zu können.
Allerdings vergesse ich gerne und mit einer stoischen Hartnäckigkeit Labels anzubringen.



Der Stoff hat mich begeistert, weil er unglaublich schön fällt, sehr angenehm zu tragen ist und auch den Transport im Koffer knitterfrei überstanden hat. Das mag auch an meiner Packtechnik liegen, weil ich seit einiger Zeit T-Shirts oder generell Kleidung aus Jerseystoffen rolle. Es spart einerseits Platz und andererseits verhindert es falten (vorausgesetzt man rollt faltenfrei ein).

Vor unserem Urlaub hatte ich bereits Fotos von diesem Kleid gemacht, aber als ich es auf Malta anhatte, entstanden weitere und ich finde, dass das Kleid vor dieser Kulisse einfach  nochmal schöner wirkt.


Vor unserem Urlaub war es noch sehr kalt und ich konnte einige Fotos nur mit Jacke machen, weil ich so unglaublich fror. Darum aus der Serie nur eins zum Vergleich.

Malta - die perfekte Kulisse

Und kaum ein paar 1000 Kilometer weiter südlich und weiter in den Mai hinein geht es ganz ohne Jacke.


Diese Stelle in der Nähe unseres Hotels wurde mein Lieblingsplatz. Obwohl felsig gab es einige Stellen, die eben waren und dort legte ich mein Handtuch hin, um in der Sonne zu liegen, auf das Meer zu schauen, meine Gedanken schweifen zu lassen und dem Rauschen des Meeres zuzuhören.




 Die weißen Flecken, die ihr auf den Felsen seht, ist Salz.


Das musste ich natürlich sofort probieren und freute mich wie ein kleines Kind, kristallisiertes Salz gefunden zu haben.


Und wenn man gerade frisch dem Frühstücksbuffet entsprungen ist, ist es kein Wunder, dass der Bauch plötzlich kugelartige Formen annimmt. Schon gar nicht, wenn es maltesischen Schokopudding gibt. Der ist ähnlich wie Brownies, dazu noch Kokosraspeln bestreut. Dem konnte ich nicht widerstehen.
Als er an einem morgen nicht da war, war ich fast erleichtert, weil ich dieser Verführung nicht ausgesetzt wurde, aber beim 2. Gang zum Buffet, stand eine frisch gefüllt Platte mit maltesischem Schokopudding da... adé ihr guten Vorsätze.








Wir sind übrigens dieses Jahr schon wieder nicht nach Gozo gekommen, waren aber schon sehr nah dran, weil wir an einem Tag ein Motoboot gemietet hatten und zwischen Comino und Gozo einen Badestop einlegten. Davon erzähle ich Euch im nächsten Blogpost.

Ich wünsche allen noch einen schönen Mittwoch, dem einen oder anderen vielleicht auch schon ein schönes Wochenende dank des Feiertags morgen.

Eure

Mittwoch, 17. Mai 2017

Reisetagebuch und was bisher von meinem Selbstgenähten getragen wurde



In meinem Blogpost von Freitag im Rahmen von 12 von 12 habe ich bereits über die Abreise geschrieben. Die ersten Tage verliefen wie gewohnt erstmal recht ruhig. So ist das immer bei uns. Wichtig ist erstmal chillen, wobei wir uns unsere eigene Handbewegung überlegt haben.


Handbewegungen werden sowieso immer wichtiger für uns. Wenn zwei Ü50 auf Reisen gehen, ihr Gehör über Jahre bei Musikfestivals strapaziert haben, kommt die Frage "Was?" in üblichen Konversationen immer häufiger vor. Das ist dann bereits die fortgeschrittene Variante. Interessant wird es bei der Variante, dass Person 1 etwas sagt, Person 2 etwas versteht, was nicht unbedingt dem entspricht, was Person 1 sagte. Person 2 hingegen auf das antwortet, was er meinte verstanden haben zu haben. Person 1 hätte bei der Antwort besser nicht den Mund voll gehabt, weil sie fast daran drohte vor Lachen zu ersticken, während Person 2 völlig verständnislos und sich keiner Schuld bewußt, daneben sitzt. 
Um es zu verdeutlichen: Heute morgen beim Frühstück: Wir rätseln darüber, wo unsere Lieblingsempfangsdame geblieben ist. Seit wir hier sind, haben wir sie noch nicht gesehen. Wir mochten sie so gern, weil sie morgens im Frühstücksraum stand, einen mit diesem bezaubernden Lächeln anstrahlte und bereits am 2. Tag wußte, wer wir waren, sodass wir nicht mehr unsere Zimmernummer nennen mussten. Sie war eine so nette und aufmerksame Frau und wirklich sehr, sehr hübsch. Wir freuten uns immer auf sie nur dieses Jahr ist sie nicht da. Also rätselten wir. Die ersten Tage war die Überlegung, dass sie das Wochenende frei hat. Heute ist nun Montag und wir mussten neu spekulieren. Urlaub, Mutterschaftsurlaub, neuer Arbeitsplatz... und schließlich: Beförderung. Ja, sie sitzt jetzt vielleicht hier im Hotel in irgendeinem Büro.... Mittlerweile hatte ich meinen Salat vom Buffet geholt und meinte ein wenig scherzhaft, dass sie sich bestimmt nicht hochgeschlafen hat (ich hoffe ich erschrecke niemanden mit dieser Aussage - mir flutschen manchmal solche Gedanken direkt aus dem Sprachzentrum heraus, ohne das Gehirn zuvor einzuschalten. Mein Partner ist das gewohnt.) Das war also meine Aussage und mein Freund sitzt neben mir, starrt auf das Meer und sagt nach einer Weile "Gut, ja. Und Du?" Ich erinnere daran, dass ich gerade den Mund voller Salat hatte, kurz vorm verschlucken war, lachen musste, aber nix sagen konnte. Der völlig verwunderte Mann neben mir hatte keine Ahnung, was diese Reaktion bei mir verursacht hatte. Mir war mittlerweile klar, dass er scheinbar nur einen Teil meines Satzes verstanden hatte und glaubte, ich hätte ihn gefragt, wie er denn geschlafen hätte.... Noch kauend hatte ich die Möglichkeit, mir zu überlegen, wie ich jetzt antworten sollte und als alles runtergeschluckt war sagte ich mit so viel Coolness wie in dem Moment möglich (also eigentlich gar nicht) "Nein! Was denkst Du eigentlich von mir!!! Schuft!" Jetzt war er vollends verwirrt und ich klärte ihn auf. Wir sind uns einig, wir sollten demnächst die Gebärdensprache lernen. 

Nachdem wir am Samstag hier angekommen waren, der erste traditionelle Schock meines Partners über den Linksverkehr im Ansatz verarbeitet war, checkten wir in unser Hotel ein und bekamen jetzt zum 3. mal in Folge das selbe Zimmer. Es ist ein bißchen so, als würde man in Malta mit dem selben Zimmer "Zuhause" ankommen. Für meinen Partner das pure Glück, für mich, die Abwechslung liebt, gerne Neues sieht und entdeckt, komischerweise auch. 
Ein kleiner Schock erwartete mich allerdings an der Balkontür. Im ersten Jahr hatte ich es nach einer mit katastrophengespickten Anreise geschafft, uns beide nachts um 23:00 Uhr, in der Nebensaison auf dem Balkon auszuschliessen , weil ich das Schild "Attention! Door cannot be opened from outside when closed" übersehen hatte (die ausführliche Geschichte siehe Bagpack) . Das hatten sie dann in den darauffolgenden Jahren geändert. Jetzt ist es wieder da und mein einziges Rezept gegen versehentliches Ausschliessen besteht jetztbdarin, dass ich die Tür einfach gar nicht mehr schliesse.




Freitag, 12. Mai 2017

12 mal 12 aus der Sicht eines Koffers

Der 12. Mai, es regnet, die Koffer sind gepackt und um 11:00 bringt der Sohn meines Partners uns zum Flughafen. Mein Sohn holt uns in 8 Tagen wieder ab. Was für ein Glück, wenn die Kinder schon erwachsen sind.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich heute durch den Tag begleitet. Es ist möglich, dass der Blogpost nicht ganz so aussieht wie sonst, was dann daran liegt, dass ich nicht mit meiner üblichen Ausrüstung arbeiten kann. 

Noch sitze ich hier, packe noch mal um und werde langsam immer nervöser. Ich neige nämlich zu Flugangst.
...............

Ich mache mal an dieser Stelle weiter. Mein Name ist Koffer. Meine Besitzerin ist zu nervös, um zu schreiben, also übernehme ich mal an dieser Stelle und möchte mich als erstes mal beschweren. Letzte Woche hat sie mich aus dem Keller geholt, sogar schon einige Teile eingepackt und ich dachte, es geht los. Aber nix da. Sie fuhr ohne mich los. Angeblich war sie in Hamburg und mit dem Schiff nach Norwegen unterwegs und das alles ohne mich. Ich lag allein im Zimmer und fror.


Das bin ich übrigens mit meiner Schutzhülle. Sie dient meiner Sicherheit und läßt meine Besitzerin auch schnell erkennen, wenn ich auf das Laufband trudel. Nervig ist nur, dass ich oft von anderen Leuten angegrabscht werde, weil sie glauben, die Holzhülle wäre soooo lustig. Puh...


Diese Sicht hatte ich übrigens nicht, denn ich war im dunklen Kofferraum.


Kaum konnte ich am Flughafen wieder Licht sehen, wurde ich auch schon abtransportiert. Zum Glück hatte ich das richtige Label dran. Das erging dem Koffer von Julias Sohn einmal anders. Der wurde nämlich von dem Bodenpersonal auf die Reise geschickt noch bevor ein Label dran war. Die Aufregung war damals groß. Erst durch diverse Anrufe am Flughafen, konnte man ihn finden und es war schon schräg, dass man die Verluststelle anrief und sagte, es wäre ein Koffer noch vor Reiseantritt verloren gegangen. Das endete meist in Unglauben, gefolgt von Gelächter... Aber der Koffer wurde wiedergefunden und dem Sohn nach Amerika nachgeschickt. 
Während ich also in den Gepäckraum des Flugzeuges verfrachtet wurde, war meine Besitzein mit ihrem Kerl am Flughafen unterwegs und ich hörte, dass sie alsbald eincheckten. Aber das kann Madame besser erzählen.

Danke, Koffer. Ja, wir steuerten zuerst einen Zeitschriftenladen an, wollten dann ein Restaurant aufsuchen, das wir aber nicht fanden und gingen zur Sicherheitskontrolle. Ganz ehrlich - da stehen seit mindestems einem Jahr diese gruseligen Bodyscanner, die sicherlich teuer in der Anschaffung waren und zusätzliche Sicherheit bieten sollen. Man stellt sich also rein, muss die Hände heben, als wäre man verhaftet worden, dann rauscht dieser Scanner an einem vorbei und man fragt sich, was da jetzt gerade mit einem passiert und das Ergebnis dieser teuren Investition ist genau das Gleiche, wie bei den alten Detektoren... man wird zur Seite gebeten, um abgetastet zu werden. Und ich wurde diesmal gründlich, wenn nicht sogar schon übergründlich abgetastet. Wenn ich eh schon Leggings anhabe, ist es dann notwendig, mich derart ausgiebig zwischen den Beinen abzutasten? 
Meine Laune war danach kurzerhand im Keller. Aber ein paar mal geflucht und den Bewertungsknopf am Ende des Sicherheitschecks mit dem bösen Gesicht gedrückt und es ging besser. 
Wir suchten unser Abfluggate A25 auf, fanden ein anderes Restaurant und ich betäubte meine Flugangst mit einem Glas Rotwein. Das hilft mir tatsächlich sehr. Ich neige sonst nicht dazu, mittags schon Wein zu trinken, aber wenn ich fliege, muss das Zeug runter. 


Interessant sieht der Flughafen durch den Wein hindurch fotografiert aus.


Kurz darauf erfolgte das Boarding. Wie immer stand unser Flieger auf Außenposition und wir wurden mit dem überfüllten Bus über das Flugfeld geschaukelt. 


Reihe 24 Platz A und B.
Die Besatzung der Lufthansamaschine bestand aus einer Pilotin und ansonsten nur Männern. Aber die waren sehr lustig und locker drauf.
Ich überstand den Start, wartete sehnsüchtig auf die Getränke, bekam meinen 2. Rotwein und bin dann ziemlich kurz darauf eingenickt. Genial!

 Das Foto von den Alpen war noch vor der Getränkeausgabe.


Als ich wieder aufwachte, waren wir schon über Malta.


Und schaut mal, wer da in Malta auf dem Gepäckband liegt. 


Koffer ist noch leicht durchgefroren und ershöpft von der Reise, zudem ein wenig beleidigt, weil er auch im Taxi wieder im dunklen Kofferraum war.
Übrigens sind wir jetzt zum 5. Mal in Malta und es gibt gewissen Traditionen, die nicht gebrochen werden dürfen. Jedes mal, wenn wir aus dem Flughafen kommen und uns in ein Taxi setzen, beschwert sich mein Parter darüber, dass sie alle falschrum fahren. Malta hat als ehemalige britische Kolonie eben noch immer Linksverkehr. Das ganze wird immer etwas aufregend, wenn wir in einen Kreisel fahren, aber wir fahren ja nur mit.





In unserem Hotel, beziehen wir das 3. Jahr in folge genau das selbe Zimmer. Und ich, die ich so gern Abwechslung mag, freue mich riesig. Das ich als Erwachsene 5 mal an den gleichen Urlaubsort fahre, hätte ich nie gedacht. Und schon jetzt hätte ich Lust auf ein 6. Mal. Aber erstmal liegen 8 tolle Tage vor uns. Es gibt noch immer viel hier zu entdecken. U.a. steht noch ein Ausflug nach Gozo aus. Das wollten wir schon letztes Mal machen, entschieden uns aber dagegen, weil wir extrem schlaff waren. Einzig war ich letztes Jahr tauchen, was ich dieses Jahr wahrscheinlich auslassen werde.




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12 von 12 - Draußen nur Kännchen