Mittwoch, 4. Oktober 2017

Orange - 12 Colours of Handmade Fashion

Am 1. September gab Selmin  die neue Farbe bekannt und diesmal hatte ich sie richtig erahnt. Den Statistikern unter Euch sei gesagt - ich habe mehrfach (ungenauer Faktor) eine Farbe geahnt, aber diesmal lag ich endlich richtig... Ihr könnt jetzt mal ausrechnen, wie gut ich in der Vorhersage bin, zumal die Farben von Januar bis August sowieso raus sind. Hab ich das Zeug zur Wahrsagerin?  Ist vielleicht im September generell mein Bauchgefühl immer auf einem Höhepunkt?
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War es weibliche Intuition, weil ich mich im 9. Monat endlich auf Selmins Denkweise eingeschossen habe?
Mit gestärktem Selbstbewusstsein halte ich mich einfach mal für absolut phänomenal, weil ich gewusst - nicht geahnt - habe, dass im September Orange dran ist. Meine Kristallkugel ist sensationell. Für die restlichen Monate sage ich nur gegen Gebühr voraus!
Als erstes möchte ich eine Schnittmengenanmerkung machen: Letzten Monat war ja Lila dran und ich hatte diesen tollen Ringeljersey in lila/orange. Ich machte davon Fotos, um festzustellen, dass zumindest mein Auge hauptsächlich Orange wahrnimmt. So nahm ich das Shirt aus dem Monat August raus, stellte meine Streifenbluse vor und dachte mir, "hey, Orange, super, für September passt sie genial!" ... und dann war der Gedanke auch erstmal vergessen. Im Prinzip hatte ich schon vor dem 9.9. insgesamt 3 mögliche Stücke in orange für diese Challenge. Die 3. wäre übrigens der Rock Resa gewesen.
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Nun hat Orange bei mir zu einer sehr merkwürdigen Reaktion geführt. Ich nahm es einfach zur Kenntnis (weil ich es ja auch im Kaffeesatz deutlich sehen konnte), und konzentrierte mich auf die Einhaltung aller wichtigen Probenähtermine vor meinem Italienurlaub. Und weil ich mit diversen Probenähen nicht ausgelastet genug war, nähte ich so nebenbei einfach noch für mich.
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Es erschien die Cassie von Elle Puls und die erste war bald fertig. Da dachte ich, ich brauche dringend noch eine 2. Diesmal endlich in der Farbkombination, die mir schon seit Monaten durch einen netten Instagrambekannten im Kopf rumschwebt. Und was mache ich - ich nähe sie und poste zumindest ein Foto davon auf Instagram. Einige Tage später wird mir gewahr, dass ich die Hose wunderbar für 12 Colours of Handmade Fashion nutzen könnte.
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Während ich also alles für meinen Urlaub in Venedig vorbereitete, Termine so koordinierte, dass Schnitte und neu erschienene Stoffe zeitgleich gepostet werden konnten, vergas ich vollkommen 12 Colours of Handmade Fashion.War ja aber auch nicht schlimm, weil ich mit 3 Stücken schon längst über das Ziel hinausgeschossen war. Aber da war diese Stimme in mir, die sagte "da ist aber kein spezielles Projekt dabei" ... - "aber muss es doch auch nicht", sagte die andere Stimme. "Selmin schreibt ausdrücklich, dass es keine neuen Sachen sein müssen!" - "Mag ja sein, aber bisher - bis auf einen Monat, haben wir immer extra dafür genäht!" Man beachte übrigens in diesem Zusammenhang die Formulierung 'haben WIR immer extra dafür genäht...'
Am 17.9. kam wir nachmittags zurück aus Venedig und am 18.9. entdeckte ich den neon-orangefarbenen Doubleface Viskosestoff, den ich vor dem Urlaub bestellt und alsbald vergessen hatte.
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Da meine Probenähbluse Janis gerade ganz hoch im Kurs stand und der Schnitt bereits erschienen war, konnte ich jetzt schalten und walten und verwandelte die Bluse in ein Shirt, ganz ohne Volants und Rüschen, dafür mit eingenähten Gummibändern in den Ärmeln. Dann musste ich mich nur noch zügeln, sie nicht gleich bei Instagram zu posten, damit ich etwas für den 27.9. als einzige Überraschung habe.
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Apropos Orange und vergessen... betrachtet diesen Teil jetzt als Outing der non-sexuellen Art. Ich habe diese nicht angenehme Angewohnheit, Dinge zu verlieren. Da suche ich schon mal 3 Monate nach meinem Tauch Logbuch, finde nach einem Jahr eine liebgewonnene Kette hinter einem Badezimmerschränkchen und suche sowieso immer mal wieder nach Handy, Schlüsseln, Kaffeetasse, Scheren, Nahttrenner usw. Irgendwann im Juli begann ich nach meinem E-Reader zu suchen. Und ziemlich zeitgleich fiel mir auf, dass ein 10 Liter quietschoranger Plastikeimer fehlte. Ein paar Wochen später fehlte dann noch meine Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern. Ich suchte alles ab. Fragte meinen Partner, liess ihn bei sich suchen, suchte vorsichtshalber eigenhändig bei ihm auch noch mal nach... ich fand nix. Es ging soweit, dass ich insbesondere für den E-Reader eine Frist setzte, denn für den Urlaub wollte ich ihn unbedingt dabei haben (hatte ich übrigens auch.. aber nicht ein einziges Mal benutzt!!).
Als erstes tauchte die Sonnenbrille wieder auf und ich wusste, ich muss mir keine neue anfertigen lassen und hatte somit in meinem Kopf Geld gespart, sodass ich jetzt - die Frist war verstrichen - bei Ebay nach einem neuen E-Reader gucken konnte. Und ich fand einen gebrauchten, sogar mit Hintergrundbeleuchtung, was mein Alter nicht hatte. Er bekam sofort eine neue Hülle genäht, denn die andere war ja mit dem anderen E-Reader nicht zu finden. (Übrigens ist die Hülle auch orange, damit ich das Gerät künftig besser sehe bzw. finde, aber meine beste Freundin bekam einen Lachanfall, als ich ihr es erzählte. Sie fragte, ob es wirklich eine gute Idee war, sie orange zu machen, wenn ich nicht mal einen Platikeimer finde.......)
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Am 9.9. fuhren wir also mit Freunden erst nach München zu einer Party, um am nächsten Tag gleich nach Venedig durchzustarten. Auf der Fahrt nach München quasselten wir Frauen so manches vor uns hin und ich erwähnte irgendwann meine restlichen 2 verlorenen Gegenstände. Ich habe zwar für mich allein eine recht große Wohnung, aber einen großen quietschorangenen Eimer zu verlieren ist schon eine Kunst. Das erzählte ich ungefähr so meiner Freundin, die dann recht lapidar meint, sie hätte den Eimer. Ich hielt es erst für einen Scherz. Aber nach einigen Nachfragen merkte ich, sie meinte es ernst. Nun hätte mal ein kleines leises, weit entferntes Glöckchen in mir klingeln können, aber nichts, null, niente, nada... gar NIX! Als sie mir dann von dem Umstand erzählte, weshalb sie in den Besitz meines Eimers gekommen war, dämmerte es langsam. Sie hatte zudem versucht, meinem Freund den Eimer mehrfach mitzugeben, wenn er da war, aber jedesmal selbst vergessen. Also gut, Eimer war da, Sonnenbrille schon längst gefunden und E-Reader ersetzt. Es folgte eine Woche Venedig.... wir kamen zurück und ich packte meinen Koffer und meinen Reiserucksack aus....
Und hier kommt jetzt dieser Teil, wo ich selbst nicht weiss, was ich davon halten soll. Beide Reisetaschen-/koffer kommen nach dem Auspacken in den Keller, werden aber vorher noch einer gründlichen Untersuchung unterzogen.... scheinbar nicht immer so gründlich, denn in dem Rucksack entdeckte ich bei oben genannter Untersuchung den .... ja, ratet nur, den Eimer hatte ich ja schon... genau... den E-Reader!!! Ich war tatsächlich mit 2 E-Readern in Venedig ohne es zu wissen. Der Zoll in München hingegen hatte es wahrscheinlich beim Durchleuchten des Handgepäcks gesehen, aber nichts gesagt (die Blödbommel!!!).
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Seitdem trage ich mich mit dem Gedanken, künftig den Zoll zu bemühen, wenn mal wieder was fehlt. Jedenfalls habe ich jetzt 2 Ereader und bin gern bereit, den ohne Hintergrundbeleuchtung abzugeben. Mit selbstgenähter Hülle, allerdings mit der Tendenz, manchmal wochenlang zu verschwinden.
Bevor ich mein eh schon angeknacktes Image weiter demontiere, packe ich jetzt mal meine 3 Kleidungsstücke zu Tweed and Greet, lege, noch einen Zwischenstop bei MMM ein und fahre dann erstmal für ein paar Tage nach Hamburg.
Verwendete Schnitte: Cassie Biker Leggings von Elle Puls, Artemis von Lasari Design, Janis von Wardrobe by me
Machts gut, Ihr Lieben!

Mit Greta auf Kreta…

Nach Janis in Venice wäre es ja jetzt echt toll, wenn ich hier die Bluse Greta von Fina auf Kreta vorstellen könnte, aber ich muss Euch enttäuschen - weder meine Greta noch ich waren bisher auf Kreta. Stattdessen war Greta Nr. 1 auch in Venedig, was keinerlei Reim ergibt und - ja, ich schäme mich - nicht mal Fotos von Greta in Venedig entstanden sind, obwohl ich sie anhatte. Es liegt daran, dass ich sie ein paar mal abends trug und das Licht dann nicht wirklich optimal zum Fotografieren war. Aber sie hat die Italiener mindestens genauso beeindruckt, wie meine Janis und ich bin fest davon überzeugt, dass Greta der Grund ist, weshalb wir abends bei Roberto, dem lustigen Kellner, einen Bellini aufs Haus bekamen (kann jemand das Gegenteil beweisen? - eben!!!).
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Als Fina von Finas Ideen zum Probenähen aufrief, bewarb ich mich sofort, weil ich seit einiger Zeit wirklich gern füe sie nähen wollte. Meine liebe Bloggerfreundin, Jenni von Basteltantes Nähkästchen, ist ein schon seit einiger Zeit ein Fan von Finas Schnittmustern und war beim Probenähen für das Kleid dabei. Sie steckte mich mit ihrer Begeisterung an. Und so freute ich mich doppelt, als Fina mich in ihr Team aufnahm.
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Greta mit der versetzt angesetzten, verdeckten Knopfleiste hatte mich sofort interessiert. Auf der Suche nach einem geeignet Stoff fand ich einen Rest von meinem Jumpsuit, musste aber schnell merken, dass er nicht reichen würde. Daneben lag jedoch der blaue Chiffon, den ich bereits für meine erste Juniper gewählt hatte und entschied spontan, einge Schnittteile mit dem Chiffon zuzuschneiden. So entstand unabsichtlich eine hervorragend passende Greta zur Juniper.
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Kaum aus Venedig zurück, machte ich mich an Greta Nr. 2. Für sie hatte ich bereits aus Venedig einen Nadelstreifenstoff bei Der Stoffhandel bestellt. Das war ein Samstag und ich schrieb in einer Notiz, dass ich sehr glücklich wäre, wenn der Stoff bald kommen würde. So wartete ich den Montag mit der 2. Greta ab, schaute mich aber schon vorsichtshalber nach Alternativen um, denn Greta und Fotos sollten bald für das Ebook fertig sein. Am Dienstag morgen klingelte der Postbote und brachte mir den Stoff, der direkt aus dem Paket auf dem Boden (Zuschneidetisch würde sich jetzt besser anhören, aber ich habe keinen) zum Zuschneiden landete. Zudem konnte ich noch spontan meinen Einfädler an der Nähmaschine reparieren und ich wusste, jetzt geht nichts mehr schief. Im Gegensatz zur ersten Greta gelang mir diesmal die verdeckte Knopfleiste einwandfrei, weil sich def Knoten in meinem Kopf gelöst hatte. Der Rest war unproblematisch und ich wurde übermütig. Die Besonderheit bei Greta ist nämlich, dass man die Bluse einfach so über den Kopf ziehen kann oder aber tatsächlich Knöpfe und Knöpflöcher annäht. Man kann sie auch ganz anders machen, als Bikerjacke mit Reissverschluss, wie hier bei Basteltantes Nähkästchen zu sehen ist. Das mit den Knöpflöchern klappte allerdings nicht so, wie ich wollte (hatte ja an dem Tag schon genug Erfolgserlebnisse) und ich nähte die Knopfleiste einfach zu.
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Während ich an dieser Bluse arbeitete wurde mir zum ersten mal richtig bewusst, dass ich aus irgendeinem Grund seit einiger Zeit total auf Nadelstreifen stehe. Die Greta wurde innerhalb weniger Wochen das 3. Kleidungsstück in diesem Muster.
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Ich war mit meinen beiden Gretas nicht besonders einfallsreich, obwohl sie so viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Mir gefiel,aber von Anfang an der eigentliche Schnitt mit langen, glatten Ärmeln, im Gegensatz zu kurzen, gekräuselten Ärmeln oder gar Rüsvhen an der Knopfleiste. Da die Temperaturen schon etwas kühler wurden, wollte ich gern die langen Ärmel haben aber der nächste Sommer kommt bestimmt und dann tobe ich mich an dem Muster vielleicht nochmal so richtig aus.
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Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in dem Team dabei gewesen zu sein. Es war eine tolle, entspannte Atmosphäre und die Hilfestellungen untereinander haben ganz hervorragend geklappt.
In Finas Shop findet Ihr neben dem Ebook auch diverse Designbeispiele, die während dieser Zeit entstanden sind. Und wenn man das sieht, dann ist das wirklich eine tolle Zusammenarbeit aus Schnitt und Umsetzung. Das Ebook ist leicht verständlich, gut bebildert und für Nähanfänger durchaus geeignet.
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Mit Greta war ich zwar nicht auf Kreta, ziehe dafür aber mal wieder nach einigen Wochen Abwesenheit zu Creadienstag und Dienstagsdinge sowie HOT
Möchtet Ihr nochmal die Fakten?
Bluse Greta von Finas Ideen für €7,90 in Finas Shop zu beziehen
Nadelstreifenstoff rechtzeitig von Der Stoffhandel  geliefert. Vielen Dank !!!
Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Start in die Woche und wünsche Euch einen angenehmen Dienstag.
Eure
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Mit Janis in Venice

Es ist noch keine ganze Woche her, seit ich wieder aus Venedig zurück bin. Es war mein erster Besuch und ich schwelge noch immer in Erinnerungen und schaue mir die Fotos an. Was für eine Stadt! Ich hatte schon oft gehört, wie schön Venedig ist, aber ich glaube, jeder wird am Ende seine eigenen Eindrücke haben.
Venedig hat uns so alles geboten: Viele Touristen, Biennale, endlose Sehenswürdigkeiten, Sonne, Abzocke im Restaurant, Bellini, den Kellner Roberto mit viel Humor, Regen, Bellini, Eis, leckeres Essen und letztlich auch Hochwasser.
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Probenähen für Wardrobe by Me

Aber auch ich hatte Venedig etwas zu bieten. Nicht nur einen Koffer voll selbstgenähter Kleidung, sondern auch meine bis dahin noch geheime Probenähbluse "Janis" von Wardrobe by Me. Dieses Schnittmusterlabel habe ich irgendwann mal durch Zufall im Internet entdeckt und mein erstes Projekt war die Shorts Frida. Als ich sie auf Instagram postete, meldete sich Christina Albeck, die hinter dem Label steht, bei mir und bot mir an, ein Schnittmuster aus ihrer Kollektion auszusuchen. So fand ich zu meiner großen Kleiderliebe, dem Susie Slip Dress. Während Frida und ich am Anfang noch einen etwas holprigen Start hatten, waren Susie und ich sofort beste Freundinnen. Und daraus ergab sich dann auch ein netter Kontakt zu Christina Albeck. Nach Susie folgte die Freebook-Bluse Hera, die problemlos genäht gewesen wäre, hätte ich nicht diesen fiesen, miesen, hinterhältigen und rutschigen Chiffon gewählt. Danach dauerte es nicht lang und ich entdeckte einen Probenähaufruf von Wardrobe by Me für eine neue Bluse und ich zögerte keine Sekunde und bewarb mich. Schnell bekam ich eine Privatnachricht von Christina, die sich darüber freute, dass ich dabei sein wollte. Jetzt musste ich alles nur noch so koordinieren, dass ich Janis vor dem Urlaub fertig bekam, denn die Veröffentlichung des Ebooks war für den 10.09. vorgesehen, wo ich bereits in der Lagunenstadt sein wollte.
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Für meine erste Janis wählte ich einen Koshibo von Der Stoffhandel, der gleichen Stoff, den ich auch für das Susie Slip Dress gewählt hatte. Zu dem Zeitpunkt war das Ebook noch mit Rüschen am unteren Saum am Vorder- und Rückenteil vorgesehen.
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Kaum war sie fertig, kam eine neue Variante heraus, diesmal ohne Rüschenvolant am Oberteil. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in meinem Lieblingsstoffladen, Das Königskind, in Friedberg gewesen, die schon vor dem offiziellen Verkaufsstart die neue Kollektion von Milliblus hatten. Ich verliebte mich spontan in ganz viele Stoffe. Der Besuch hatte nur einen Haken: Ich wollte nur gucken. Hierzu empfehle ich Euch meinen letzten Blogbeitrag Über den Umgang mit Stoffen… von letzter Woche. Um mich gleich abzusichern, sagte ich beim Betreten: "Ich bin nur hier um zu gucken." Die beiden Inhaber, Uli und David, nickten mein Vorhaben brav ab, aber es schwang so ein stiller Unterton mit, der in Richtung: "Jaaaa, siiiicher! (und ich schwöre, ich konnte das Kopftätscheln fast spüren)...Wir kennen Dich noch nicht lange, aber bisher bist Du hier noch nie ohne Stoff rausgegangen, aber wir glauben Dir (ZWINKER, ZWINKER, ZWINKER)... " ....
Ich streichelte über die neue Kollektion von Milliblus, dachte insbesondere bei dem Viskosestoff an die neue Janis-Variante und sagte dann mit dem Stoffballen im Arm: "Also von dem hier kaufe ich jetzt nicht 1,50m!" - Uli stellte sich an den Tisch und schnitt keine 1,50 m ab und musste mich folglich auch nicht darauf hinweisen, dass ich ihn zwar (nicht-) kaufen, aber vor dem offiziellen Verkaufsstart noch nicht zeigen kann. Das passte prima, denn für den Verkaufstart war der 7.9. angesetzt und der Schnitt sollte erst 3 Tage später veröffentlicht werden. Da ich den Stoff ja nicht wirklich gekauft hatte, war das sowieso kein Problem.
Zu Hause schnitt ich den nicht gekauften Stoff sofort zu und nähte mir meine 2. Janis und sie wurde gigantisch. Kaum war sie fertig war auch klar, dass sie unbedingt mit nach Venedig muss.
Übrigens hatte ich auch mein erstes italienisches Stoffladenerlebnis. Ich war wirklich auf der Suche nach einem Stoffgeschäft und fand das erst in der Nähe eines Restaurant, wo wir am ersten Abend gegessen hatten. Die Inhaberin war eine nette ältere Dame, die keiner weiteren Sprache als Italienisch mächtig war. "Egal", dachte ich... "warum hast Du immer wieder mal zu Hause italienisch gelernt, wenn nicht für diese Gelegenheit". So stotterte ich mich durch das Gespräch, was aber nicht so schwierig war, weil die Dame sehr gesprächig war. Also ließ ich sie reden und mir Stoffe zeigen. Die Preise überstiegen mein Budget und ich verließ den Laden mit einem freundlichen Lächeln. Ein paar Tage später kamen wir an einem größeren Stoffladen vorbei und angesichts der Größe des Geschäfts und meines seligen Lächelns hatte sich mein Weltbester kurz nach meinem Betreten des Ladens gegenüber in eine Bar gesetzt und schon mal vorsorglich 2 Bellini bestellt. Ich hingegen durchstöberte alles, schreckte vor Preisen von beispielsweise 98 €/Meter zurück und nippte an meinem Bellini, noch bevor er warm wurde. Aber es ließ mich nicht los. Es gab dort nämlich auch günstigere Stoffe. Ich betone extra "günstigere". Am vorletzten Urlaubstag - da wo der Einkaufsdrang bei mir immer extrem zunimmt - ging ich allein zu dem Laden, durchstöberte wieder alles und entdeckte diesen tollen Jersey. Ich würde ihn hier wahrscheinlich auch bekommen, aber dieser kommt aus Venedig! Also ging ich zu dem glatzköpfigen Verkäufer und meinte in einem fehlerfreien italienisch, dass ich gern 1,50 m davon hätte. Er maß es aus, schnitt es ab und packte es ein. Währenddessen schweiften meine Blicke auf die anderen Stoffballen und ich stammelte in tranceartiger Glückseligkeit etwas von "Paradiso...." Großer Fehler! Italienische Verkäufer reagieren sofort darauf und kommen mir diversen Stoffballen an einen herangetreten und schwärmen mit dieser samtig-rauhen Stimme von diesem Stoff. Ich war mittlerweile völlig eingelullt und verstand neben dieser wunderbaren Stimme irgendetwas von "Original Dolce&Gabana"... sah, wie meine Finger über diesen Stoff strichen... und bevor ich noch weiter abdriftete, war da mein deutsches Stimmchen und schrie einemal laut durch mein Gehirn "Hast Du gehört?!???? - Dolce&Gabana!!!! Du verlässt jetzt umgehend den Laden!!!" Innerlich wollte ich nochmal protestieren, aber bevor ich dazu kam, schrie dieselbe Stimme "KONTOSTAND!!!" Okay, ich gab nach, murmelte, dass ich zurückkommen würde (wenn ich einen Millionär geheiratet habe), und "Arrividerci". Draußen auf der Straße kam ich wieder in der normalen Welt an und realisierte, dass ich mit 25 € pro Meter den teuersten Jersey meines Lebens gekauft hatte.
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Mein Partner, der bisweilen ein wenig beansprucht wird von mir, wenn ich ihm neue geschneiderte Kleidungsstücke zeige, war diesmal ganz beeindruckt. Er lobt eigentlich immer alles, was ich mache, was wirklich lieb und süß ist. Manchmal gefällt ihm etwas nicht ganz so - meine Overalls/Jumpsuits z.B., was aber lediglich daran liegt, dass er generell keine Einteiler mag. Aber als er Janis Nr. 2 sah, sagte er ganz deutlich, dass die Bluse wirklich schön geworden ist. Und genau das wiederholte er immer wieder unaufgefordert in unserem Urlaub. Da war es nicht ganz so schwierig, ihn zu bitten, Fotos für diesen Blog zu machen. Der erste Versuch ging aber leider reichlich daneben, weil es schon zu dunkel war. So konnte man die Janis zwar gut erkennen, aber mir schwebte die Kulisse von Venedig im Hintergrund vor, aber alles was man erkannte, war schwarz.
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Aber ein paar Tage später fuhren wir mit dem Vaporetto, dem Wasserbus, die eine Linie komplett ab. Wir hatten uns ein 3-Tage-Ticket gegönnt, als Ausgleich dafür, dass ich mich vehement gegen eine Gondelfahrt aussprach. Mein Freund wollte eigentlich unbedingt mit mir eine Gondelfahrt machen, aber zum einen fand ich den Preis von ca. 100 € obzön hoch und zum anderen waren die Kanäle teilweise so mit Gondeln überfüllt, dass sämtliche Romantik flöten ging. Der Vaporetto war mehr mein Fall. Gedrängt zwischen anderen Touristen und Einheimischen, mit ein bißchen Wums über das Wasser schippern, sagte mir da mehr zu. Wir fuhren an einem Tag bis zur Station Lido auf der gleichnamigen Insel.
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Auf der Rückfahrt steuerten wir als nächstes die erste Station auf der Hauptinsel, S. Elena, an. Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt dort ein wunderbarer Stadtteil mit viel Bäumen und leeren Gassen, relativ nahe dem Ausstellungspavillons der Biennale. Das war der perfekte Platz für das nächste Shooting. Komischerweise muss ich immer wieder feststellen, dass ich es mittlerweile so gewohnt bin, meine Fotos selbst zu machen, dass ich eher befangen bin, wenn mein Freund dahinter steht. Und wenn er dann noch sagt, "mach doch das, was Du immer machst", fällt mir erstmal gar nichts ein. Aber das legte sich nach einer Weile und so kam die nächste Janis-Serie zustande. Komischerweise hatten wir kurz vorher am Anleger Rialto auch schon Fotos gemacht - mitten im Getümmel. Das war für mich einfacher. Scheinbar brauche ich Zuschauer, um mich zum Affen zu machen. Wer Erfahrung in Psychologie hat, kann sich mit diesem Phänomen jetzt gern beschäftigen. Ich glaube, ich will es gar nicht wissen.
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Während des Probenähens sind tolle Blusen entstanden, weil der Schnitt sehr viele Varianten bietet. Ich habe jetzt beide Male den V-Ausschnitt gewählt,  aber es gibt auch einen Runden. Dazu verschiedene Ärmelvarianten mit Rüschen oder ohne, lang oder kurz, Rüschen am unteren Saum oder Trompetenärmel, sowie die Wahl zwischen Webware und Jersey bzw. elastischen Stoffen . Die Erklärungen, wenn auch auf Englisch, sind durch die Bebilderung gut verständlich und leicht nachzunähen.
Wer Interesse an dem Schnittmuster hat, sich aber nicht herantraut, weil es auf Englisch ist, kann sich bei Fragen gern an mich wenden. Ich versuche so gut ich kann, zu helfen.
Obwohl ich jetzt noch unendlich viel über den Urlaub in Venedig schreiben könnte, mache ich hier Schluß, verrumse mich beim Link und komme bestimmt nochmal mit der einen oder anderen Urlaubserinnerung bei den nächsten Posts an. Da müsst Ihr dann durch ;-)
Alle wichtigen Faktenlinks sind im Text. Ist heute mal anders.

English Summery

Not even a week ago I returned from Venice. It was my first time there and I love looking at the photos I took. What a city! I heard a lot about it, yet I was totally overwhelmed. Venice offered us a lot of different things: Loads of tourists, the Biennale, an endless amount of beautiful buildings and spots, sunshine, Bellini, the funny waiter Roberto, rain, ice cream, good food and even high water. 
But I also had to offer something to Venice. Since I was part of the Wardrobe By Me pattern testing group for the new Boho Tunic Janis and finished my second blouse before the holiday, I packed it in my suitcase. Wardrobe By Me is a pattern maker that I discovered at the beginning of this year and loved the design. My very first pattern was the Frida shorts which was followed by the Susie Slip Dress - one of my favorite dress patterns. The freebook Hera was one of the last projects from WBM and if I hadn't chosen this mean, nast, slippery chiffon, I would have been easy to sew. 
I was very excited when I read the call for pattern testing and applied for it immediately. Lucky me got in the group and I was very quickly a big fan of Janis and when Christina from WBM announced that there would be a version without ruffles at the bodice, I knew I had to make a second one. At the same time one of my favorite fabric designer got their new collection out and my shop had the fabric in stock. So I bought this wonderful viscose for the Janice, sewed it, packed it in my suitcase and planned to take pictures of it in Venice. My boyfriend who always gives me credit for what I am sewing fell absolutely in love with my Janis. I have never heard him say "This is really nice, I like it" so much as with the Janis. Therefore it wasn't difficult to ask him to take pictures. 
I chose different locations for it. The first one was not a bad location but taking pictures at night doesn't really do the trick. You can see me and the blouse but the background is black. So the next day we tried again. First a little street just opposite our hotel, then at the Canale Grande near Rialto Bridge and the last once in the Giardini, close to the Biennale entrance. 
A little note on the side: In my last blog post I wrote about the different shopping habits for fabrics and I am pretty sure this applies not only to germans butgab also to other nationalities - you end up buying more fabric then you acutally need. And I am also pretty sure that some of you have a big if not even enormous amount of fabrics in stock. When I bought the viscose for the Janis, I actually only wanted to take a look at the new collection from Milliblus (haha!). I even entered the shop and said, "today I am just looking not buying!" and the shop owners looked a me with a look that was like..."yeah, right!!!". So when I stood there with the fabric under my arm asked the sales lady, Uli, to please NOT cut 1,50 m for me, which she kindly did. I then paid for the NOT purchased fabric and took it home, to make my Janis. Technically, Janis is made out of fabric I didn't buy. 
When in Venice, I wanted to look for italien fabric stores. I found two - one small and a larger one. The small one was quite safe as the choice of fabric was limited and expensive. In the larger shop, they had very expensive fabric but also some jerseys for a decent price. When I returned a couple of days later to get some jersey there was this italien sales guy with this incredible italian voice that kind of put me in a trance. Not only did I buy the most expensive jersey in my life (25€/m) but I was also tempted when this guy started to show me other fabrics one of them from Dolce & Gabbana...  I didn't even dare to ask for the price, probably couldn't think of the right italian words because when I touched it, it was like heaven. There was a bit of common sense left  in me and it screamed "get out of this shop, NOW!!!" So I murmured " grazie mille... paradiso... ritorno...", grabbed my jersey and left.
But back to Janis. I will probably never be able to make this Boho Tunic out of original fabric from Dolce & Gabbana although she deserves it. Janis comes in a number of varieties, like different neck lines, arm lengths, ruffles etc. I even made a very basic Janis today out of a kind of summer sweat. 
Thank you,  Christina! It was a pleasure to be on the team and I am sure I will make some more Janis Boho Tunics because this style is a Must-Have at the moment. I saw so many blouses in Venice that were similar but a lot more expensive. 
You can purchase the Ebook Janis right here: Wardrobe by Me
Denkt dran, morgen ist Freitag!
Eure
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Dienstag, 19. September 2017

Über den Umgang mit Stoffen

Man weiß genau was man will...

Mittlerweile weiss ich zum Glück, dass es für Menschen, die sich ihre Kleidung gern selbst nähen typisch ist, über ein Stofflager zu verfügen, dass von groß bis hin zu "gewaltiges Ausmass" ist. Das hat die verschiedensten Ursachen. Ich kenne einige davon und ich versuche sie mal aufzuzählen.
Im günstigsten Fall habe ich eine genaue Vorstellung von dem, was ich nähen möchte und weiss, was ich dafür brauche. Und noch günstiger, wenn es sich um eine so präzise Vorstellung handelt, wie z.B. ein rotes T-Shirt. Dann kaufe ich roten Jersey. So weit so gut. Aber hier kommt es jetzt zu den ersten verhängnisvollen Situationen: Der Stoffladen hat leider nicht nur roten Jersey, sondern noch viel, viel mehr schöne Stoffe, die man leider sieht und beginnt zärtlich zu streicheln. Dort nimmt das Schicksal oft seinen Lauf und man verlässt das Geschäft mit dem roten Jersey (sehr gut!) und um die 2 oder 3 weitere Stoffe (weniger gut!). Bei Letzerem ist noch zu unterscheiden, ob man eine genaue Vorstellung hat, was man daraus machen will oder man einfach nur in den Stoff hoffnungslos verliebt war.
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In beiden Fällen kann es darauf hinauslaufen, dass diese Stoffe erstmal im Lager landen oder dann früher, meist später, verarbeitet werden. Ganz schlecht ist es, wenn sich zwischenzeitlich der Geschmack ändert, die Stoffe immer weiter nach unten rücken und man sie irgendwann vergessen hat. Beim nächsten Durchsuchen zeigen sie sich dann wieder und man denkt entweder "wow, den habe ich ja auch noch" - dann rückt er um einige Stoffe nach oben oder "was hat mich denn da geritten???" - dann bleibt er wo er ist.
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Jetzt gibt es natürlich auch die Möglichkeit, den Beispieljersey im Internet zu kaufen. Hier fällt das Streicheln aus, zumindest weiss ich bisher von niemanden, der verträumt über den Bildschirm streicht. Je nach Anbieter kann man recht schnell zu seinem Wunschstoff finden, die Menge eintragen und in den Warenkorb legen. Manchmal springt dann ein Fenster auf, das einem sagt, was man sich gerade ausgesucht hat und vor die Wahl stellt, ob man gleich zur Kasse will oder den Einkauf fortsetzen möchte. Ehrlich gesagt glaube ich, dass der Knopf "Jetzt zur Kasse" nur so ein Fakeknöpfchen ist. Ich habe es noch nie ausprobiert, denn vor die Wahl gestellt, bekomme ich dieses leichte Panikdenken: "Jetzt bestellst Du schon, überleg nochmal genau, ob Du nicht doch noch was brauchst!!!" - Ergo: "weiter einkaufen", zur Kasse kann man ja immer noch (Trugschluss!). Und dann schweift der Blick in die vielfach links eingerichtete Seitenleiste mit den Stoffangeboten und innerhalb kürzester Zeit wird einem plötzlich klar, dass man erst jetzt weiß, was einem alles gefehlt hat und was man eigentlich definitv nicht braucht. Der Ausgang ist am Ende wie im Stoffladen. Für diejenigen Leser, die nicht nähen: Das ist so ungefähr der gleiche Effekt wie in der Tüdelkramabteilung von Ikea.
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Der Schnitt ist da, aber welcher Stoff?
Ein weiteres Szenario: Man hat einen Schnitt gefunden und will jetzt dazu Stoff kaufen, hat aber noch keine Ahnung welchen. Man begibt sich entweder ins Stoffgeschäft oder ins Internet. Ich, für meinen Teil, bin im Stoffgeschäft schneller mit einer 3-fachen Stoffauswahl wieder zu Hause. Im Internet suche ich diverse Seiten auf und finde beim Durchsuchen ungefähr die gleiche Menge wie im Geschäft, brauche dafür aber länger, weil ich schliesslich auch noch Preise vergleiche. Und da ich ja bei einem Stoff so günstig eingekauft habe, kann ich ihn ja auch gleich noch in einer anderen Farbe dazubestellen, plus die anderen 3 Stoffe. Ersparnis = 0 € plus Versandgebühren.
Für jemand wie mich, die auf dem Land lebt, gibt es noch eine ganz schlimme Verführung... man fährt irgendwo in der nächstgelegenen Stadt herum und entdeckt ein riesiges Stoffgeschäft in der größe eines Supermarkts, findet dazu noch einen Parkplatz und denkt sich "mal gucken, was die so haben (purer Selbstbetrug!!!). Der Einkauf dauert länger als im Internet und Stoffladen zusammen und die Ausbeute ist geradezu obszön. Aber wenigstens alles zum Schnäppchenpreis ohne die geringste Vorstellung, was man damit anstellen will. Aber wenigstens hat man Stoff, falls man ihn mal dringend braucht (ist ja auch sonst nichts im Lager!!!)
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Ich denke, bis hierher können mir die Näherinnen unter Euch folgen. Was man auch macht, der Ausgang ist immer der Gleiche, was man aber natürlich innerhalb kürzester Zeit vergessen hat, um aus den "Fehlern" zu lernen. Aber mal ehrlich - wer will aus diesen "Fehlern" schon lernen?

Probenähen

Mit dem Probenähen kam ich tatsächlich dazu, die ersten Stücke, wo man noch schauen muss, ob das Schnittmuster wirklich schon ausgereift ist, mit Stoffen aus der hintersten Ecke meines Stofflagers zu verbrauchen. Der eine Beutel lehrte sich  ein wenig.
Kennt Ihr übrigens diesen Effekt, den ich Euch einfach mal mit Beispielzahlen beschreiben will? Man kauft aus welchen Gründen auch immer 4 - 5 Stoffe (trotz wohlgefülltem Stofflager), vernäht davon 2 und hat das Gefühl, man braucht dringend Nachschug? So frei nach der Kalkulation: 1 Stoff vernäht, 3 neue nachkaufen?

Eine neue Herausforderung begegnet mir

Alles was ich bisher geschrieben habe, ist mehr oder minder ein Dauerzustand. Und wer von Euch träumt nicht davon, einfach mal einen Stoff umsonst zur Verfügung gestellt zu bekommen, aus dem man machen kann, was man will.
Das ist ungefähr so, wie zu meinen Zeiten als Übersetzerin für Fernsehfilme und Serien. Es gab immer nur Zeitdruck. Bei der Frage, wann alles fertig sein soll, war die Antwort immer "vorgestern". Ich träumte davon, endlich mal ausreichend Zeit für einen Film zu haben. Und dann geschah das Wunder! Ich bekam einen Spielfilm und hatte ca. 4 Wochen Zeit. Ich war im 7. Himmel. Endlich mal Zeit, um in Ruhe zu übersetzen. Aber was tat ich... ich schob es auf.. immer wieder. Bis kurz vor Abgabetermin. Am Ende hatte ich den gleichen Stress, wie auch sonst.
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Ich bekam tatsächlich von Hemmers iTex 2 Meter Stoff zur Verfügung gestellt. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde, aber die Auswahl an Stoffen, die vorweg auf Instagram und Facebook gezeigt wurden, waren schon sehr vielversprechend. Das Paket kam an, ich riss es auf und hatte 2 Meter wundervollen French Terry zu Hause. Ich war im Freudentaumel. Ich streichelte ihn, stand vorm Spiegel und drapierte ihn um mich, legte ihn wieder hin und freute mich einfach. Und freute mich, und freute mich, und freute mich.... bis... tja, ich musste mich entscheiden, was ich daraus machen wollte. Ich begann meine Schnitte zu durchwühlen. War bei Kleid, Jacke, Shorts, Shirt kurzarm, Shirt langarm, Overall, Rock... alles mögliche. Kurzum: Was ich nicht bedacht hatte - da hat man ein Stück Stoff, dass so wunderschön ist und man wird es definitiv nicht ins Lager packen können, bis einem etwas Gescheites einfällt. Man sollte sich möglichst bald dransetzen, denn es soll ja auch gezeigt werden. Spontan hatte ich gefühlte 26 Schnitte im Kopf und konnte mich für keins entscheiden. Aber hier kam mir meine Erfahrung aus Übersetzerzeiten zugute. Mit genau der richtigen Dosierung von Druck, entwickelte ich meine Ideen. Mit 2 Metern konnte ich locker Langarmshirt und lange Hose hinkriegen (und für Socken habe ich übrigens auch noch etwas übrig).
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Der Schnitt für das Shirt war schnell gefunden, denn ich wollte es sowieso machen. Eigentlich sollte es aus Jersey sein, aber French Terry ist für die näher kommende Jahreszeit einfach ein Ticken wärmer. Für das Oberteil entschied ich mich für ein Langarmshirt in Wickeloptik namens FrauLiese, welches ich bei Makerist gefunden hatte.
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Ich lockerte den Schnitt mit einem roten Jerseystreifen unter der Brust noch ein wenig auf und war sehr glücklich.
Bei der Hose hatte ich nun eine bestimmte Vorstellung, die keiner der Schnitte, die ich hatte, rundum erfüllte. Also begann ich zu kombinieren. Ein bisschen von dem Schnitt, ein wenig vom anderen Schnitt, alles anpassen und eine Prise eigene Idee dazu. Fertig war eine Hose, die so wunderbar bequem ist, dass ich sie nur deshalb auszog, weil es hier noch warm war. Aber ich weiß, dass diese Hose nicht nur für drinnen, sondern auch ein Hingucker für draußen ist, zumal ich es gerade bunt mag. Darum habe ich sie noch vorn mit Eingriffstaschen versehen, weil ich immer Taschen brauche (zusätzlich zur Handtasche, ist ja klar!).
Beide Teile ließen sich problemlos verarbeiten und mir ist beim Fotografieren aufgefallen, wieviele Farben dazu passen, wobei ich mich dann dementsprechend an unifarbene Teile gehalten habe.
Aus Spaß habe ich dann noch einen Pseudo-Overall-Look probiert. Was meint Ihr? Beide Teile zusammen - Yaaay oder naaay? Rumst es oder nicht?
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Der Stoff hat mich wirklich begeistert. Er ist nicht nur qualitativ Hochwertig, sondern auch wunderschön. Und irgendwie scheint Hemmers iTex geahnt oder gewusst zu haben, dass ich dieses Jahr besonders auf Stoffe mit Frauengesichtern stehe. Das ist jetzt schon der 4. dieser Art. Diese beiden Stücke versüßen mir auf jeden Fall den Herbst, von dem ich sonst so gar kein Fan bin.
Vielen herzlichen Dank, Ihr Hemmers-Leute für den netten Kontakt und den schönen Stoff.
Das Oberteil fliegt übrigens mit mir nach Venedig. Da werden die Italiener hoffentlich staunen - und wenn nicht die Italiener, dann die anderen Touristen. Ihr könnt mir glauben und traut es mir wahrscheinlich sowieso zu, dass ich in der richtigen Laune schon dafür sorgen werde, dass der Stoff bewundert wird.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche und bis bald,
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12 von 12 aus Venedig

Das 2. mal dieses Jahr, dass ich am 12. eines Monats im Urlaub bin. Darum schaut der Blogpost eventuell ein bisschen anders aus als sonst, weil ich ihn behelfsmässig vom Tablett machen muss.
Das erste, was ich heute morgen vom Hotelfenster aus sah, war dieser Mann.
Ich musste ihn fotografieren, noch bevor mir klar war, dass heute der 12. ist.
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Jetzt geht es erstmal zum Frühstück, in den bisher mir bekannten kleinsten Frühstücksraum.
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Da heute endlich mal blauer Himmel ist, werden wir uns demnächst zu Fuss auf den Weg machen und das ehemalige Ghetto von Venedig suchen, was bereits 1526 entstand und von woher der Begriff überhaupt stammt. Die jüdischen Bürger wurden damals auf die Insel in Venedig verbannt und unter zahlreiche Repressionen gestellt. Letztlich war das Ghetto aber nicht nur Ausgrenzung sondern auch Schutz. Napoleon liess das Ghetto 1797 wieder öffnen. Als 1943 schliesslich die Nazis in Venedig einfielen, deportierten sie fast 200 Juden. Für sind Gedenktafeln und die sogenannten Stolpersteine errichtet worden.
So war der Plan nach dem Frühstück. Als wir uns auf den Weg zur Rialtobrücke machten, zogen dunkle Wolken auf und mein Weltbester, der schon seit einem Tag mit diesem Gedanken spielte, fragte mich, ob wir uns nicht lieber ein 3-Tage Ticket für den Vaporetto, dem Wasserbus, kaufen wollen. Ich stimmte ihm sofort zu und so setzten wir uns in den nächstbesten "Wasserbus" fuhren bis zur ersten Endstation, und wieder zurück bis zur Nächsten. Da war dann wirklich Stop und wir mussten aussteigen. So warteten wir auf die nächste Linie 2, die auf einer anderen Route zurück zu San Marco fuhr.
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Leider machte gegen Ende mein Kreislauf schlapp und anstatt eine weitere Linie zu probieren, stiegen wir aus, tranken erstmal einen Kaffee und schlenderten zurück zum Hotel. Auf dem Weg deckten wir uns mit Bellini und Torrone ein.
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Es folgte eine ausgedehnt Mittagspause und als wir wieder aufwachten war strahlend blauer Himmel.
Wir packten unseren Bellini ein, stürzten uns ins Getümmel und fanden einen schönen kleinen Platz mit Bänken.
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Nachdem wir unseren Bellini ausgetrunken hatten, liefen wir abseits der Touristenströme durch enge Gassen und kamen schliesslich nach Cannaregio und Castello, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf die Friedhofsinsel hatten.
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Ich liebe alte Häuser und Fassaden und komme hier un Venedig kaum dazu, meine Kamera länger als 5 Minuten wegzupacken.
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An einer Ecke fand ich per Zufall einen sehr kleinen Stoffladen. Die Verkäuferin war sehr nett, sprach allerdings nur italienisch. Neben Stoffen füurt sie aber noch eine Unmenge an Borten und Bändern. Ich habe mir gemerkt, wo der Laden ist und werde bestimmt nochmal reinschauen.
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Nachdem der Tag zwischenzeitlich so verregnet war, verabschiedete er sich mit einem traumhaften Sonnenuntergang beim Abendessen und bestellten dazu eine Flasche Wein anstatt draussen nur Kännchen.
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Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche,
Eure
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