Donnerstag, 10. März 2016

Meine Kollektion

Auch wenn ich im Moment viele Taschen nähe, begann insbesondere in den letzten Jahren ursprünglich meine Leidenschaft für Selbstgemachtes bei Kleidung. Klamottenläden gibt es zwar genug und ich bin jetzt auch nicht jemand, dem es peinlich wäre, bei einer Party das gleiche Kleid an einem anderen Gast zu sehen, aber die Möglichkeit, einfach mal etwas für sich zu nähe, maßgeschneidert zudem, mit eigenen Ideen und iftmals günstiger als im Laden hat mich immer gereizt. Den ersten Stücken konnte man noch durchaus ansehen, dass sie selbstgemacht waren, doch je mehr ich nähte, desto besser wurde es. Das wurde mir einmal ganz bewußt, als ich meine Hosen aussortierte und bei einer etwas stutzig wurde, weil ich kein Label und keine Größe drin fand. Ein kurzer Blick ins Innenleben des Stückes ließ mich auf den ersten Blick in der sicheren Annahme, dass sie gekauft sein musste. Als ich dann alles näher betrachtete, sah ich aber doch, dass sie aus meiner eigenen Hand stammte und da wußte ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich mache noch immer Fehler, bin oft unzufrieden mit mir, halte mich immer wieder dazu an, anstatt ungeduldig etwas "schnell" zu machen, doch lieber sorgfältig zu arbeiten und dabei gleichzeitig die mir eigene Perfektionismuslatte etwas tiefer zu legen. Wenn am Ende ein Kleidungsstück fertig ist, es gut sitzt, ich mich darin wohfühle, sollte das reichen. Sagt dann noch jemand, dass es gut aussieht, muss ich nicht gleich von sämtlichen Nähfehlern erzählen oder auf Details aufmerksam machen, die mir nicht so gelungen sind. Ein "Danke" als Antwort genügt, übrigens meist auch demjenigen, der das Kompliment gemacht hat. 

Hier möchte ich jetzt einige Kleidungsstücke vorstellen, die ich mir genäht habe, die an dieser Stelle immer mal wieder ausgetauscht werden. 

Heute aktuell weil RUMS-Tag: Die Softshelljacke 



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